Hellerhütte . . .

Hellerhütte

Die Hellerhütte, auch Hellerplatzhaus genannt und ca. 485 m hoch gelegen, liegt westlich der Kalmit, und befindet sich auf einem Bergsattel zwischen den Bergen Platte (Höhe 560,6 m) im Nordosten und Oberscheid (Höhe 582 m) im Süden.

Nach Nordwesten zweigt das Höllischtal in Richtung Erfenstein ab. Im Osten liegt das Hellertal, das nach nur wenigen Kilometern in das Finstertal mündet. Beide Täler münden in das Kaltenbrunner Tal.

Die Hütte ist eigentlich eine PWV-Hütte vom Ortsverein Neustadt, ihr offizieller Name ist „Neustadter Hütte“. Sie wird im Volksmund aber oft auch „Hellerhütte“ genannt und hat im Jahre 2003 ihr 100jähriges Bestehen gefeiert.

Eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Die Hellerhütte ist im Grunde der Mittelpunkt eines riesigen Wandergebietes, das sich zwischen Neustadt/Lambrecht im Norden und dem Totenkopftal im Süden erstreckt. Zahlreiche, längere oder kurze Routen führen dort zusammen.

. . . ein Haus mit Geschichte!

Hellerhütte

Die Hellerhütte ist ein massiv gebautes, 2-geschoßiges Gebäude mit Nebengebäuden. Der Unterteil ist aus Buntsandstein, der Oberteil aus Holz.

Die ersten Anfänge liegen schon über 100 Jahre zurück, in denen die Hütte einiges an Entwicklung durchgemacht hat. Der wohl schrecklichste Tag war die Ermordung des Hüttenwirtes Karl Wertz in der Silvesternacht 1960/61 durch Bernhard Kimmel, der im Volksmund auch den Ruf „Al Cabone von der Pfalz“ hatte.