Geschichte vom Hellerplatz

Ritterstein zum Gedanken an Hüttenwirt Karl Wertz

Ein als Neustädter Hütte bezeichneter Holzbau wurde im Jahre 1900 errichtet, und schon 1910 durch einen massiven Bau ersetzt. Erste wesentliche Erweiterung erfolgte im Jahre 1922 durch den Bau des Haupthauses, bei der die ursprüngliche Hütte zum Vorbau umgestaltet wurde.

1924 wurde durch die Installation einer Pumpenanlage eine erste Wasserversorgung realisiert. Mit dem Anbau des linken Flügels erfolgte 1931 die zweite wesentliche Erweiterung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die Hütte an den Kinder- und Jugendverband „Die Falken“. Nach der Rückgabe der Hütte im Jahr 1949 waren umfangreiche Instandsetzungsarbeiten notwendig. Eine Stromversorgung wurde erst in den Jahren 1974/75 hergestellt.

Die dritte Erweiterung durch den Anbau des rechten Flügels erfolgte 1982/83.

Eine mediale Aufmerksamkeit erlangte die Hütte 1961 durch die kriminellen Umtriebe der nach ihrem Anführer Bernhard Kimmel benannten Kimmel-Bande, die in der Silvesternacht 1960/1961 den Hüttenwirt Karl Wertz erschossen. Zum Gedenken an den Hüttenwirt wurde ein Ritterstein errichtet.

Chronik

1900

Bau der ersten Holzhütte am Hellerplatz

1910

Bau der ersten massiven Hütte („Neustadter Hütte“) nach Plänen von Bauamtmann Ullmann

1922

1. Erweiterungsbau nach Plänen von Architekt Dipl.–Ing. Josef Müller

1924

Errichtung der Pumpenanlage durch Hugo Grün
(Pumpendruck: 8 atm, Leitungslämge: 380 m, Höhenunterschied: 80 m)

1931

2. Erweiterungsbau nach Plänen von Architekt Dipl.–Ing. Josef Müller

1949

Rückgabe der Hellerhütte von dem Kinder- und Jugendverband „Die Falken“ an den PWV Neustadt

1949/50

Instandsetzung der stark in Mitleidenschaft gezogenen Hellerhütte

1960/61

Mord an Karl Wertz in der Silvesternacht durch die „Al-Capone-Bande“

1966

Bau der Toilettenanlage

1967

Neuverlegung der Wasserleitung

1969

Errichtung des Nebengebäudes an der Stelle der Holzhütte.

1971

Bau des Matratzenlagers im Nebengebäude

1974/75

Versorgung der Hütte mit Strom

1976/77

Umstellung der Wasserversorgung auf vollautomatischen Betrieb durch unser Mitglied Karl Schönung

1979

Bau des Holzlagerschuppens mit der Herrentoilettenanlage

1981/82

3. Erweiterungsbau nach Plänen von Architekt von Rudi Zöller

1984/85

Erweiterung des Wasserhochbehälters auf das jetzige Fassungsvermögen von 12 Kubikmetern

1997

Umgestaltung der Küche und Anschaffung moderner Küchengeräte

Installation eines Gasvorratsbehälters im Erdboden vor der Hellerhütte Umstellung der Heizung auf Gas- / Feststoffbetrieb

2001

Einbau eines Treppenliftes im Kellerabgang

2008

Renovierung der Sitzgelegenheiten auf dem Platz vor der Hellerhütte

2009

Renovierung des Kinderspielplatzes und Anschaffung neuer Spielgeräte